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Und wieder auf Anfang…

Ein wunderbares 2015 euch allen!!!

Ich hoffe, ihr alle hattet einen guten Start in das Neue Jahr und seid frisch und motiviert, die kommenden Monate “zu rocken”!

Was auch immer dieses Jahr bringen mag, bleibt entspannt und fröhlich! Genau das will ich auch versuchen Smiley.

Wow- hatte ich lange Urlaub! 3 Wochen… wann hatte ich das zuletzt? Keine Ahnung. Gut, es war viel los in dieser Zeit… die ja eigentlich eine geruhsame Zeit sein soll, zum Runterkommen, Innehalten, Aufatmen… die “Tage zwischen den Tagen”…

Aber ich möchte nicht mittendrin beginnen. Nehmen wir doch lieber den Anfang meines Urlaubes: mein letzter Arbeitstag war Freitag, der 20.Dezember. Der letzte Arbeitstag meines Liebsten war Freitag, der 20. Dezember! Das hatten wir in unserem 20jährigen (oha!!!) Zusammensein noch nie: so “früh” vor Heiligabend schon frei! Das sorgte bei mir für einen unglaublich hohen Entspannungsfaktor! Samstags und sonntags holte ich erst einmal all die über Wochen verpassten Schlafstunden nach und schlief jeweils bis in den späten Vormittag- wie früher (grins). Wach und erfrischt begab ich mich an die längst überfällige Planung des 80sten Geburtstages meiner Mama am 29. Dezember. Für den Abend hatten wir Essen bei einem Caterer bestellt, sodass nur noch die Getränke zu besorgen und die Frage “was gibt es tagsüber für spontane Gratulanten und die anreisende Familie als Snacks?” zu klären war. Ich machte mir meine Listen in mein Büchlein, stöberte in Rezepten und Kochbüchern und schrieb diverse Einkaufszettel…

Wir fuhren unseren Weihnachtsbaum kaufen, wie immer, in eine kleine Kultur in der Nähe. Alle Jahre wieder laufen wir vier zwischen den Bäumen hin und her und finden dann in der Regel einen ganz besonders hübschen, schiefen, eigenwilligen Baum. Einer, der sagt “Hallo, hier bin ich und ich will UNBEDINGT nur zu euch!” Meist stehe ich ganz verzückt vor dem Herzensbaum ( und es sind wirklich IMMER sehr “unperfekte” Bäume) und sage: Der ist es! So war es auch dieses Jahr, natürlich! Wieder zu Hause angekommen ging es gleich noch in den Wald zum Moss und Efeu sammeln. Und danach ein warmes Getränk…hach.

Montag war dann Großeinkauf angesagt. Für Weihnachten und auch schon für den Geburtstag… Dienstag haben wir den Baum aufgestellt und alles geschmückt. Und am Abend die Weihnachtsgans eingelegt ( unsere allererste Weihnachtsgans, auf sehnlichsten Wunsch von unserem Jüngsten, Jakob). Mittwoch Vormittag schnell nochmal in den Nachbarort Vergessenes einkaufen und dann nur noch vorbereiten für Abends. Mein Liebster und ich gemeinsam in der Küche, um das Festessen zu Bereiten. Fast hätten wir keinen Topf gehabt, der groß genug für die Gans war- doch, zum Glück fand sich noch ein “vererbter” von einer Freundin. Den hatte ich schon auf meinem privaten Flohmarkt verkaufen wollen… nicht auszudenken… Gott sei Dank hatte ihn niemand haben wollen Zwinkerndes Smiley.

Zur Gans gab es Wirsing und Kartoffelpürree und die ersten selbstgemachten Semmelknödel meines Mannes! Alles sehr lecker… aber ganz besonders das Federviech- mannomann, so was von zart und saftig und mmmhhhh!!! Leider habe ich nur dieses mäßige Handyfoto des Prachtstückes:

Die Arbeit hatte sich wirklich gelohnt, wenngleich ich es bevorzuge, an Heiligabend nicht ganz so viel Zeit in der Küche verbringen zu müssen. Der Nachtisch an Heiligabend ist schon Programm: es gibt immer Creme Brulee nach dem wunderbaren Rezept von Lea Linster. Das lässt sich super vorbereiten und schmeckt einfach himmlich!

Ansonsten hatten wir einen sehr gemütlichen, entspannten Heiligabend, zusammen mit meinen Eltern und zufriedenen Jungs.

Der erste Weihnachtstag stand nochmal im Zeichen von Familie. Meine Schwiegermama, Schwager und Schwägerin, meine Eltern und meine Schwester kamen an unserem Tisch zusammen, jedoch musste ich nicht kochen! Meine Schwiegermutter hatte den Part übernommen, was mir in Anbetracht dessen, dass nach Weihnachten bei uns die Bude voll würde, sehr entgegen kam. Es war wieder lecker und wieder gemütlich und spät.

Zweiter Weihnachtstag: süßes Nichtstun… Extremcouching… Heimkino… noch einmal richtig ausspannen, ehe die “wilden” Tage beginnen…

Am Samstag hieß es: Bude aufräumen und zwar überall! Sonntag Abend sollte der erste Besuch kommen, unsere Freunde von der Ostsee. Montag, am Festtag, dann die komplette Familie. Gesamte Zahl der Übernachtungsgäste von Montag auf Dienstag: 17! ( 9 Erwachsene, 8 Kinder). Einkaufen waren wir Samstag natürlich auch nochmal. Und keine Ahnung, was sonst noch so lief an dem Tag…

Den Sonntag hatte ich mir komplett eingeplant zum “InDerKücheStehen” und Vorbereiten. Ich hatte mir diverse Häppchenrezepte zusammengestellt, Salatrezepte ausgesucht für den Montagmittag. Kuchen vorbereiten und das Abendessen für Sonntag. Meine Liste vor mir, ging ich ruhig an Werk. Am Nachmittag schien dann die Sonne, nach ewigen Zeiten nochmal! Und ich in der Küche!

?

“Nur eine halbe Stunde” dachte ich mir dann, das wird ja wohl drin sein! Also: Frau Bunt scheucht die Jungs- los- auf- Schuhe an- und raus! Ein halbes Stündchen Sonne und frische Luft tanken. Das war richtig schön!! Und tat richtig gut!! Auch denen, die zuerst nicht mitwollten Zwinkerndes Smiley.

Und danach ging es wieder mit doppeltem Elan weiter. Am Ende des Tages waren viele Leckereien fertig, zum Beispiel diese Spinat- Lachs- Rolle (extrem lecker!), die habe ich montags nach Bedarf aufgeschnitten und auf dünnen Baguettescheiben gereicht. Blätterteigrollen mit zweierlei Füllung lagen im Kühlschrank bereit, um montags gebacken zu werden. Für Baguettehäppchen standen ebenfalls Räucherforellen- und Fetakäsecreme in der Kühlung. Für die Familie am Mittag gab es drei verschiedene Salate: einen aus zweierlei Backofenkartoffeln mit gebackenen Trauben und Tomaten nach eigenem Rezept und zwei aus dem wunderbaren Kochbuch “Leon- Natürlich Fast Food”: einmal aus weißen Bohnen und die Lauch- Vinaigrette (eine Speise zum “Sich- Reinlegen”).

Als Kuchen am Nachmittag gab es Erdbeersahnekuchen und eine Vanillecremegeburtstagstorte von mir. Und wieder nur ein schlechtes Handyfoto, sorry…

Mama selbst hatte ihre unschlagbare Mokkacremetorte gemacht und meine Schwägerin eine Schmandtorte. Als Nachtisch für den Montag Abend hatte ich Schoko- und Ananas- Kokos- Creme gekocht. Wir waren also gut gerüstet für den bevorstehenden Festtag!

Am frühen Sonntagabend trafen unsere lieben Freunde ein und es gab Schmortopf aus Rindergulasch und Rinderhack mit Bohnen und Möhren, dazu Baguette. Lecker!

Spät ins Bett und früh wieder raus…privater Feiertag… Gratulanten kamen und gingen. Nach und nach trudelten Bruder, Schwägerin, Schwester und Nichten mit Familien ein. Mit Sack und Pack, Luftmatratzen und Bettwäsche, Taschen und Tüten, Schneeklamotten und Spielsachen. Das Haus füllte sich, Zimmer wurden bezogen, die große Tafel in unserem Wohnzimmer wurde aufgebaut, geschmückt und gedeckt. In unserer Küche Platz geschafft für´s Buffet, Teller aus dem Haus zusammengetragen… während die geballte Kinderschar (10, um genau zu sein) sich draußen im Schnee vergnügte.

Viel erzählt, ein paar Tränen vergossen, weil jemand fehlt, sich aber trotzdem gefreut, dass wir beisammen sind. Am Abend ein sehr leckeres Essen, Gemütlichkeit, das Geburtstagskind beschenkt, geplaudert, spät ins Bett. Ein schöner Tag! Ich glaube, meine Mama war am Ende doch froh, dass ich darauf bestanden habe, diesen Tag nicht einfach so vorbeistreichen zu lassen. Denn sie wollte nach dem Tod unserer lieben Claudi vom Geburtstagfeiern gar nichts mehr wissen…

Tja, und so stand- schwups- Silvester vor der Türe.

Während mein Bruder und meine Schwägerin, sowie meine Nichte Dani mit Familie am 30. wieder abreisten, blieb der Rest noch bis ins Neue Jahr. Für die Kinder  war sowieso “Paradies” angesagt. Vom Alter her perfekt aufeinander abgestimmt ( zwischen 4 und 8, plus unsere zwei mit 10 uns 12) spielten und lachten und plapperten sie von früh bis spät. Ohne Streit und Tränen, einfach großartig. Unsere Großen dabei mittendrin, angehimmelt von den Kleinsten, so süß!

Nach dem ganzen “Rumgeesse” ging es am Nachmittag des 30. ins Nachbarländchen an den Echternacher See. Beine vertreten und Steinchen werfen auf die gefrorene Wasserfläche ( und, ja, wieder nur ein Handyfoto, ich war sehr kamerafaul!).

HerzHerzHerz

Zuhause wieder Gemütlichkeit, buntes Kindertreiben, viel Erzählen, und die Überlegungen “Was machen wir morgen?”. Da trockenes Wetter gemeldet war, einigten wir uns recht schnell darauf, das Ganze eher rustikal anzugehen, und entspannt und ohne Schnickschnack…

Und entspannt war unser Silvesterabend in der Tat:

Mit Grillfeuer und Stockbrot für die Kinder, selbstgebackenen Brötchen im Eisentopf auf der Feuerglut, Würstchen und Fleisch.Gespeist wurde ohne Teller und Besteck. Zu Trinken gab es Kinderpunsch für die Herzchen, Weihnachtspunsch für die Damen und die Herren labten sich an Gebrautem Zwinkerndes Smiley. Es war herrlich! Für die Kids gab es noch einen winzigen “Nachtspaziergang”, bei dem kleine Taschenlämpchen “vom Himmel fielen”. Heike, meine Nichte, und ich waren jedoch von den größeren Kindern schnell durchschaut: “Die habt ihr doch dahin gelegt!?” …. wir doch nicht!…

Während alle Kinder einträchtig ums Feuer standen und plapperten, standen wir in der Grillhütte um ein zweites Feuer, hörten Musik und freuten uns ein Loch in den Bauch, weil das alles so idyllisch war.

Und so ging das Jahr 2014 zu Ende. Ein Jahr, das Spuren hinterlassen hat…schöne Momente hatte… und fröhliche… sorgenreiche und sehr traurige. Wie das Leben eben so ist… Wahrscheinlich war ich deshalb so früh wie nie am Schlafen… 0:30 Uhr: Frau Bunt hatte kapituliert. Aber nicht unglücklich- sondern einfach nur platt.

Dafür war ich am 1. Januar sehr fit Smiley.

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich sieben weitere Gäste auf den Weg nach Hause. Da waren´s nur noch acht… Unsere nordischen Freunde blieben bis zum dritten Januar. Wir genossen die gemeinsame Zeit und planten das nächsten Treffen. Wenn alles klappt, werden wir in den Sommerferien den Weg gen Norden einschlagen, Ostseeluft schnuppern…

Tja, jetzt habe ich es tatsächlich mit meiner Berichterstattung ins Neue Jahr geschafft. Ich hatte heute schon arge Zweifel, ob ich je soweit kommen würde. Ich habe zwischen den Worten viel zu viele Löcher in die Luft geschaut, ich weiß ja auch nicht…

Auf jeden Fall haben wir, als das Haus wieder uns ganz alleine gehörte, erst einmal NICHTS gemacht. An dem Samstag nur ein bisschen aufgeräumt und dann: couchen, chillen, Seele baumeln lassen, Ruhe genießen, den Trubel ausklingen lassen. Es gab auch schließlich keinen Grund sich zu stressen. Mein Liebster musste erst am 7. Januar wieder arbeiten und wir konnten in aller Ruhe überall wieder unsere Ordnung einziehen lassen. Das waren wunderbar entspannte Tage. Hach…

Und mein Gefühl jetzt, hier und heute: immer noch entspannt. Erstens: der Trubel im Hause hat mich nicht wirklich gestresst und zweitens: diese wenigen Tage im Januar mit meinen drei Liebsten haben mich extrem auftanken lassen und mir so gut getan, wie lange nicht.

Olli, Gabriel und Jakob: Danke dafür, ich liebe Euch!

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