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Huch, eine neue Kategorie!?

Wie schon so oft, war es wieder einmal wochenlang ruhig im Blog. Dabei gäbe es so viel zu berichten!

Von meiner wiederentdeckten Gartenliebe zum Beispiel… als ich eines schönen Tages in unserer Küche stand und dachte: “bin ich eigentlich verrückt??” Wir haben ein sehr großes Grundstück mit Streuobstwiese und jede Menge Möglichkeiten, sich selbst mit bestem Gemüse, Salat und Kartoffeln zu versorgen. Bei uns war früher immer ein großer Teil des Grundstück als Garten genutzt. Meine Mama baute alles an, was sich nicht wehrte: Bohnen, Möhren, Erbsen, Zwiebeln, Porree, Kohl, Salat, Gurken, Tomaten und und und. Dazu kam ein Großes Stück Garten, das den Kartoffeln vorbehalten war. Darum kümmerte sich immer mein Papa. Außerdem wuchsen Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und Rhabarber und sorgten im Sommer für zufriedene Kindermünder.

Im Laufe der Jahre und mit fortschreitendem Alter meiner Eltern wurde der Garten immer kleiner. Zunächst das Kartoffelfeld und nach und nach auch der Rest. Als wir, mein Mann und ich, im Jahre 2000 begannen, mein Elternhaus umzubauen, hegte meine Mama natürlich die Hoffnung, dass sie, mit unserem Einzug, Hilfe im Garten bekommen würde. Dem war jedoch nicht so, denn ich hatte kein Interesse daran, mich während der knappen Freizeit im Garten abzumühen. In den darauffolgenden Jahren war ich tatsächlich nie bereit, mich mit dem Thema Garten auseinander zu setzen. Und so wurde Jahr um Jahr die Fläche reduziert.

Im letzten Jahr kam dann das Projekt “Hochbeet”. In erster Linie, um meiner Mama die Möglichkeit zu bieten, trotz ihres Alters (sie ist inzwischen 81) noch gärtnern zu können. Das 6x1m große Hochbeet bietet viel Platz und bereitet meiner Mama sehr viel Freude! Den Rest des Gartens habe ich so angelegt, dass die Wege nun mit Hackschnitzeln befestigt werden können und man sich keine Arbeit mehr mit Unkraut rupfen machen muss.

Tja, und dann traf mich, quasi aus dem Nichts kommend, die Erkenntnis, dass ich mich unbedingt um den Garten kümmern muss; dass ich Kartoffeln anpflanzen möchte; dass ich wieder einen großen Garten haben möchte; und einhergehend mit der Erkenntnis die Frage: “wo habe ich diesen Teil von mir bloß so lange versteckt?” Es hat sich angefühlt wie eine Befreiung, total irre! Und seitdem… nutze ich jede freie Minute.

Um Kartoffeln anpflanzen zu können, musste ich erst einmal ein Stück Garten zurück erobern. Das heißt, das so gut gewachsene Gras abtragen, um den Boden bearbeiten zu können. Jetzt nicht unbedingt die Spaßarbeit, aber, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg Zwinkerndes Smiley. Und so habe ich es tatsächlich geschafft, zwar erst recht spät, nämlich Anfang Mai, ein paar Reihen Kartoffeln zu pflanzen!

 

 

Nun sind viele Wochen vergangen, die Kartoffeln haben sich viel Zeit gelassen, ehe sie die ersten grünen Fühler nach draußen in die Welt streckten. Aber nun sind sie da!

Auch alles andere wächst und gedeiht prächtig, Bohnen, Brokkoli und Kohlrabi im Garten, Salat, Kräuter, Möhren, Radieschen und Radi neben Zwiebeln, Lauch und Paprika im Hochbeet. Dazu kommen die Tomaten nebst Basilikum im Gewächshaus. Die wiederentdeckte Gärtnerin in mir würde am liebsten nur noch zwischen Grünzeug rumwuseln…

 

Das Regenwetter hat da natürlich immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich hoffe wirklich inständig, dass es nun wettertechnisch dauerhaft besser wird. Heute bin ich allerdings schon ein wenig enttäuscht, denn die versprochene Sonne hat sich bisher noch nicht wirklich blicken lassen. Mal sehen, was der Nachmittag noch bringt.

Auf jeden Fall gibt es noch viiiieeel mehr zu berichten, zum Beispiel darüber, wie ich den Rasenschnitt verwerte, um den Garten damit zu mulchen.

Oder darüber, wie ich nun alles, was sich nicht wert, selber herstelle, vom Spülmaschinenreiniger bis zum Deo- alles “öko” (und unfassbar gut!!)

Oder, wie ich die ein oder andere Fleischereifachverkäuferin im Supermarkt zur Verzweiflung bringe, weil ich mir meine Einkäufe gleich in Tupperdosen füllen lasse (von “dürfen wir das überhaupt?” bis genervtem Augenrollen…), um den Verpackungsmüll zu sparen. Aber zur Ehrenrettung möchte ich gerne sagen, dass mir auch wohlgesonnene Mitarbeiterinnen gegenüber standen, die sich wünschten, alle Kunden würden so einkaufen.

Nicht zuletzt war ich aber auch immer noch zwischendurch als “Frau Bunt” tätig und habe schöne Sachen genäht:

Am Ende möchte ich euch aber gerne meinen nächsten Blogeintrag ans Herz legen. Denn in den letzten Wochen gab es noch eine besondere Sache, die uns sehr beschäftigte und bewegte. Und die es wert ist, einen eigenen Blogeitrag zu bekommen: vielen ist sie schon bekannt und viele haben mit ihrer Unterschrift ihre Zustimmung mitgeteilt: natürlich spreche ich von der Petition, die mein Mann vor ein paar Wochen online gestellt hat. Morgen werdet ihr an dieser Stelle mehr dazu lesen können! Wer noch nicht weiß, worum es geht, darf sich gerne schon mal hier ein Bild davon machen!

Also, liebste Grüße in die Runde und bis morgen Smiley

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