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Endlich fertig: der Wickelrock

Lange lange in Planung, schon seit Oktober zugeschnitten und angefangen zu nähen, und endlich am vergangenen Wochenende fertiggestellt: Der Wickelrock zum Über-Der-Hose-Tragen. Mit aufgesetzten Taschen und bunt und praktisch…

Diesem Wickelrock vorausgegangen ist der Kauf eines wunderschönen Modelles der Firma Moshiki. War sofort zum Lieblingsteil gekürt, weil so wunderschön im Stoff, sehr kleidsam auf jeder Jeans und mit den aufgesetzten Taschen ungemein praktisch. Zum Beispiel ausgeführt letztes Jahr auf das geniale ZAZ- Konzert. Da konnte ich prima auf das Mitschleppen einer Tasche verzichten und hatte trotzdem alles, was wichtig war, dabei.

Relativ schnell hatte ich mir den Schnitt vom Rock abgezeichnet, um mir noch das ein oder andere Stück, dem Ausgangsmodell ähnlich, nachzunähen. Auf dem Herbst- Stoffmarkt ist mir dann ganz toller Cord- Stoff über den Weg gelaufen, in Petrol und Grün. Der war perfekt. Die Hauptteile waren schnell zugeschnitten und der “Grundrock” zusammengesteppt. Aber dabei blieb es dann. Wochen und Wochen. Ich hatte einfach keine Zeit, oder, wenn mal Zeit gewesen wäre, keine Muße, um mir Gedanken über das weitere Vorgehen zu machen: Wie sollen die Taschen aussehen? Wie sollen diese kombiniert werden? Welche Stoffe kommen noch dazu usw.

Von Zeit zu Zeit fiel mein Blick auf das unvollendete Werk und mir war jedes mal etwas wehmütig. Denn ich war mir sicher, der Rock würde toll… wenn er denn nur mal endlich fertig würde!

Vergangenen Samstag war die Stunde gekommen, still und leise, ich war bereit zum Weitermachen! Und wie es dann meistens so ist: es lief hervorragend an. Die Ideen kamen von selbst, Stückchen für Stückchen wuchsen die Teile zusammen. Aber ich verschob die letzten Arbeiten trotz meiner Ungeduld lieber auf Sonntag. Ich wollte mir nicht am Samstag Abend noch irgendeinen Patzer leisten. Das kommt gerne vor, wenn man nicht mehr so ganz auf 100 Prozent läuft. Die Erfahrung musste ich schon das ein oder andere Mal machen und man wird ja Gott sei Dank aus Erfahrungen schlauer. IrgendwannSmiley.

Und Sonntag dann die letzten Arbeiten: Futter versäubern, säumen, Druckknöpfe anbringen: FERTIG.

Und soooo schön:

Am Oster- Wochenende wird er zum ersten mal richtig ausgeführt, ich freue mich schon darauf!

Und, um eventuell aufkommende Fragen gleich im Voraus zu beantworten: Klamotten nähe ich ausschließlich für den Eigenbedarf!

Hiermit verabschiede ich mich denn auch über die Feiertage und wünsche euch allen schöne Ostern mit hoffentlich sonnigem Wetter!

Wie war das Wochenende?_2

Der erste NaniNono- Markt- Auftritt für 2013 war am vergangenen Wochenende. Und viele liebe Menschen gehören zum vergangenen Wochenende. Und eine schöne Überraschung. Und am Sonntag Abend? Der Tatort…

Aber ich möchte doch ganz gerne erst einmal wieder mit dem Samstag beginnen.

Da ich meinen Stand im “Haus der Jugend” in Bitburg am Freitag schon aufgebaut hatte, konnte ich den Samstag ganz entspannt beginnen. Ein wenig zu entspannt vielleicht. Ich verschlief das Gedudel meines Weckers um satte 50(!) Minuten und wurde so statt kurz nach acht erst um neun Uhr wach. Nun gut, was der Körper braucht, nimmt er sich, oder wie war das noch? Also musste ich mein Morgenprogramm ein klein wenig straffen, meine Tagesverpflegung etwas schneller einpacken, und hoffen, dass ich in der Eile nicht doch noch etwas vergessen hatteSmiley, so wie am Vortag das Schächtelchen mit den Preisschildern. Ich muss dazu sagen, dass ich ein Mensch bin, der gerne ohne Stress in den Tag startet. Das bedeutet, wenn ich die Möglichkeit dazu habe, plane ich mir gerne etwas mehr Zeit ein, als vielleicht der ein oder andere Leser morgens brauchen würde. Denn: Bitburg erreiche ich normalerweise in 15 Minuten, und der offizielle Start für den Markt war um 11Uhr. Also: ja, kein Grund um zu jammern, richtig viel Stress hatte ich nicht- aber auch nicht richtig viel Ruhe… grins.

Schön war das: Der erste Markt im Jahr! Mein Stand direkt im Eingansbereich des Saales leuchtete bunt und ich freute mich, viele bekannte Gesichter/ Kollegen wieder zu sehen, Schwätzchen zu halten und zu schauen, wie fleißig die anderen gewesen waren. Der Andrang neugieriger Besucher war zwar übersichtlich aber kontinuierlich, so dass keine Langeweile aufkam und viele meiner Sachen den Besitzer wechseln konnten. Am Ende des Tages machte ich mich denn auch zufrieden auf den Weg nach Hause, ein guter erster Markttag lag hinter mir.

Zuhause angekommen, empfing mich nach dem Öffnen der Haustür ein leckerer Duft nach Essen und beim Betreten des Wohnraumes fiel mein Blick gleich auf den schön gedeckten Tisch. Lächeln- wie schön nach Hause zu kommen.

Der Samstag Abend: perfekt.

Mmhhh. So lecker! Ganz toll gelungen, das zeigten auch die spärlichen Reste des Menü´s:

Und einen Nachtisch gab es tatsächlich auch noch. Von unserem selbsternannten “Nachtisch- Spezialisten” Jakob, der uns eine Quarkspeise bereiten wollte. Mit ein paar Tipps der Mama “im Gepäck” ist ihm das auch gut gelungen:

Zum Nachtisch gab es noch allerlei Plaudereien und Albernheiten, zum Nachnachtisch für Mama und Papa noch etwas zum “Verteilen” und interessante Malereien: Body-Painting der anderen Art:

Danke meine Liebsten für diesen wundervollen, leckeren Abend. Es gibt nichts Schöneres, als so empfangen zu werden!

Und weiter zum Sonntag. Der zweite Tag auf dem Kunsthandwerklichen Markt im HdJ in Bitburg. Das Wetter war im Vergleich zum Samstag nicht mehr ganz so freundlich, Regen war angekündigt und es war damit zu rechnen, dass der Betrieb möglicherweise nicht genauso wie am Vortag werden würde. Tatsächlich griff ich am Sonntag öfter einmal zu meiner mitgebrachten Lektüre, um mir ein wenig die Zeit zu vertreiben. Am Nachmittag besuchten mich mein Mann Oliver und Jakob. Gabriel war wegen Unlust bei Oma und Opa geblieben. So ist das wohl; wenn man auf die 11 Jahre zugeht, hat man eben nicht mehr für alles Lust, was Papa und kleinerer Bruder machenZwinkerndes Smiley. Dafür war Jakob sehr engagiert, was das Abschreiten des Marktes und Einkaufen wichtiger Dinge anging. Ich kann nicht sagen, wie viele Runden er an diesem Sonntag Nachmittag gedreht hat, aber es waren einige. Und am Ende des Tages hatte er eine ganze Tüte mit Selbsterstandenem und von einigen Marktleuten Geschenktem. Ihr könnt euch denken, er war hochzufrieden! Und ich war es auch. Zudem ich beim Abbau nach Feierabend Hilfe von meinen beiden Jungs hatte und so ruckzuck mit allem fertig war und wir den Weg nach Hause gemeinsam antreten konnten.

Die Familie wieder vereint, Spaghetti mit Tomatensoße zum Abendessen, die Jungs unter obligatorischem “oh-nein-jetzt-noch-nicht” ins Bett verabschiedet, auf die Couch gekuschelt und den auf Pause gesetzten “Tatort” gestartet. Fertig.

Schööööööönes Wochenende…

Ach herrje, hätte ich ja fast vergessen. Ich habe doch am Wochenende noch etwas ganz Wunderschönes erstanden. Bei meinem liebsten Filzstand. Schon Freitag nach dem Aufbau meines Standes hatte sie mich angelacht und mir zugeflüstert: Andrea, hier bin ich- nur für Dich!

Und am Samstag bin ich gleich wieder hin, an den schönen Stand der “Filzschwestern” Ulla und Barbara und habe sie erstanden, meine neue wunderschöne Blume:

Übrigens: nein, ich habe nicht vor, nun jede Woche ein Resume des vergangenen Wochenendes zu schreiben!